Ein Rückblick:  Projekt Café – Städtetag Wien am 21.11.2018

Was fällt uns zu Wien ein? Sachertorte, Apfel-, Topfen-, Marillen-Strudel und Powidl-Buchteln – alles Mehlspeisen, ohne die man sich Wien nicht vorstellen mag und die am vergangenen Mittwoch, von fleißigen Händen gebacken wurden und im Projekt-Café zum frisch handgebrühten Kaffee verspeist werden konnten.

Nach dem Begrüßungslied von Peter Leide mit seiner Gitarre, begrüßte Teresa Wild die zahlreich erschienenen Gäste im katholischen Gemeindehaus zum Wiener Kaffeenachmittag. Als besonderen Gast konnte der radelnde Steinlachreporter Jürgen Jonas begrüßt werden, und der Dußlinger Barista Thorsten Buss, der zum zweiten Mal im Projekt Café seine Röstung anbot, diesmal nach Wiener Art.
Peter Leide läutete die Kaffeezeit mit dem Lied ein „Der Kaffee ist fertig“.

Jürgen Jonas verglich zunächst Dußlingen mit Wien. Er stellte unter anderem Gemeinsamkeiten fest, wie Wien ist die Metropole an der Donau und Dußlingen die an Steinlach und Wiesaz. Und während Wien die Türken vor den Toren hatte – hatte und hat Dußlingen die Tübinger. –

Bei einem Zwist zwischen einem Schwaben (Peter Leide) und einem Wiener (Jürgen Jonas) erfuhren die erheiterten Gäste, dass es in beiden Sprachen unendlich viele Schimpfwörter gibt, die man sich gegenseitig an den Kopf werfen kann, um dann am Ende doch wieder versöhnt zusammen zu finden.

Der Überraschungsgast des Nachmittags war Mozart selbst. Hendrik Eikemeier, der sich mit weißer Lockenperücke und barockem Gehrock als Mozart verkleidet durch den Raum schlich und Mozartkugeln an die amüsierten Gäste verteilte.

Nach einer kurzen Pause, die man nutzte, um sich nochmals eine Mehlspeis und einen Kaffee zu holen, ging es mit Wiener G‘schichten weiter. Günter Eisenhardt erinnerte mit einigen Gedichten von Ernst Jandl an den Dichter, der sich nach dem 2. Weltkrieg mit seinem Werk „Der Schützengraben“ zuerst große Kritik eingehandelt hatte, das dann aber in den Deutschunterricht Einzug fand.

Alexandra Nold, Rahel Obergfell, Simon Schmidt, Anne Heller und Manuel Stöhr sangen „Wiener Spezialitäten“ in einem vierstimmigen Potpourri. Diesem beeindruckenden musikalischen Vortrag folgte frenetischer Beifall, und zur Freude der Gäste eine kleine Zugabe der Gesangsgruppe.

Jürgen Jonas erinnerte mit Anekdoten und Geschichten an den großen Schauspieler, Kabarettisten und Schriftsteller Helmut Qualtinger, und mit Peter Leide klang schließlich der überaus gelungene Nachmittag mit einem weiteren Wiener Lied aus.

Teresa Wild dankte allen Gästen und Beteiligten für Ihre Unterstützung, ohne die dieser Wiener Nachmittag nicht möglich gewesen wäre. Bernd Weisschuh wiederum bedankte sich bei Teresa Wild für die letzten 3 Jahre Projekt Café. Ohne ihr Engagement und Ideenreichtum hätte sich das Projekt Café nicht zu dem entwickeln können, was es heute ist. Als kleines Dankeschön erhielt die Wien-Liebhaberin ein Buch über die „111 Sehenswürdigkeiten in Wien“.

Das nächste Projekt Café findet am 19. Dezember um 15.00 Uhr im katholischen Gemeindehaus statt.
Motto: Internationale Weihnachtsbräuche. Im Anschluss um 19.00 Uhr findet der lebendige Adventskalender statt.

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