Eröffnung der Ausstellung „Kulturelles Erbe bewahren – Erzählen wie es früher war“

am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 17:00 Uhr

im alten Fachwerkhaus
Hindenburgplatz 13
72144 Dußlingen

In Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Schule und den Museumsfreunden Dußlingen hat die Bürgerstiftung ein Projekt gestartet, bei dem Wissen und Erinnerungen von Älteren an Jüngere weitergegeben werden, damit diese Kostbarkeiten nicht in Vergessenheit geraten. Es wurden von verschiedenen Schüler-Teams zusammen mit ihrer Lehrerin Fragen vorbereitet, die dann in einer gefilmten Sitzung den jeweiligen Senioren gestellt wurden.
So entstanden bisher sechs etwa halbstündige Interview-Videos, die in einer eigens eingerichteten Mediothek in voller Länge je nach persönlichem Interesse angeschaut werden können.
Am Eröffnungsabend zeigten wir eine filmische Zusammenfassung der gemachten Interviews.

Außerdem gibt es eine kleine museale Ausstellung, in der die Dinge zu sehen sind, von denen die Protagonisten in den Videos erzählen. Die Sammlung reicht vom „Büschelesbinder“ bis zum „Doig Grettle“, von allerlei teils noch von Hand gefertigtem Kinderspielzeug bis zum Schulzimmer von ganz früher in der Art einer Puppenstube. Auch sind verschieden Säcke aus dem 19. Jahrhundert zu sehen.

Viele der Akteure waren zur Eröffnung anwesend.

Mit einer letzten Vorstellung, mit barrierefreiem Zugang, ist im Gemeindepflegehaus Dußlingen die Ausstellung „Kulturelles Erbe bewahren – Erzählen wie es früher war“ am 12.12. 19 zu Ende gegangen.

Der Zuspruch war an allen Tagen sehr gut; es gab viel Lob und großes Interesse.
Ausgestellt waren u.a. Gerätschaften und Spielsachen von früher, ein altes Klassenzimmer in Form einer Puppenstube, alte Waagbücher oder alte Säcke, die zum Teil aus dem vorletzten Jahrhundert stammen, mit dem Aufdruck der Eigentümer-Namen,.

Insgesamt sind mehr als 200 Besucher unserer Einladung gefolgt und haben sich die Interviewfilme und die Ausstellung angesehen.
Wer noch nicht dazugekommen ist, sich den einen oder anderen Film in voller Länge anzuschauen, hat immer noch die Möglichkeit, dies, nach Rücksprache mit uns, auf einem Monitor-Sichtungsplatz in unserem neuen Büro am Hindenburgplatz nachzuholen.
Des Öfteren wurde auch der Wunsch geäußert, daß das Projekt fortgesetzt wird. Dazu sind wir grundsätzlich bereit, sind aber natürlich auf mitmachende Ältere angewiesen! Wer also Lust hat, vor der Kamera von früher zu erzählen, bitte bei Frau Dr. Barthlen melden.

Wir vom Vorstand der Bürgerstiftung bedankenuns bei allen, die beim Projekt mitgemacht haben!