Eine bunt gemischte Gruppe vieler neu zugezogener und interessierter Familien aus Dußlingen und die Sprachförderklasse der Anne-Frank-Schule mit ihrer Lehrerin, Hanna Hierlemann, kamen auf Einladung der Bürgerstiftung Dußlingen in Kooperation mit der Anne-Frank-Schule und dem Unterstützerkreis Asyl zum Waldnachmittag.

Reinhold Gerster vom Forstrevier Steinlach-Wiesaz und sein Mitarbeiter Magnus Daferner führte die Gruppe zum dicksten Baum in den Lehleswald am Ortsrand von Dußlingen.

Vom „Lailes-Goast“ wurde erzählt, der der Sage nach in einer alten Bettflasche hockt und wer sie findet sollte sie trotz Bitten und Betteln des Geistes nicht öffnen. An einer der vorbereiteten Erlebnisstationen waren alle ganz still, schlossen die Augen und hörten, was sich im Wald tut. Geräusche von verschiedenen Vögeln, unter anderem auch der Graureiher konnten ausgemacht werden. Diese nisten in den Bäumen des Lehle in 30 m Höhe und alle hörten sie krächzen, sahen sie fliegen und ihre Jungen füttern. In den nahe gelegenen Bach-Auen finden sie Ihre Nahrung, Mäuse und Frösche, zuhauf.

 

An einer anderen Station konnten alle den Wald riechen, fühlen und aus ganz verschiedenen Perspektiven,

im Spiegel oder mit verbundenen Augen an einem gespannten Seil entlang gehend, erleben.
Beim “wilde” Tiere suchen hält es die Kinder nicht mehr, sie stürmen los, schauen rechts und links, da tauchen das Hermelin, das Eichhörnchen, der Uhu, das Wildschwein schön getarnt zwischen den Bäumen auf.

 

Nach den spannenden Erlebnissen im Wald wurden auf dem Erholungsplatz am Waldrand Würste und Stockbrot gegrillt.

Frage der Sprachförderkinder tags darauf in der Schule: „Wann gehen wir wieder in den Wald?“.