Erschienen: 16.01.2017: –© Schwäbisches Tagblatt GmbH

Einer für alle – alle für einen
Kino aus Schweden, Essen aus Indien: Die Dußlinger Bürgerstiftung lud zum kulinarischen Filmabend.
Eine kleine, feine Gesellschaft hatte sich am Freitagabend auf Einladung der Bürgerstiftung Dußlingen in der Aula der Anne-Frank-Realschule zusammengefunden. An die 40 Neugierige, bewaffnet mit Gabeln und Tupperschüsseln ließen sich auf das Abenteuer
eines kulinarischen Filmabends ein – und wurden nicht
enttäuscht.
Der missgestimmte Protagonist im Film „ein Mann namens Owe“ versucht sich im Laufe des Films mehrmals erfolglos das Leben zu nehmen. Am Ende jedoch ist er ein wohlgelittenes Mitglied der kleinen schwedischen Wohnsiedlung. Der Film kam bei den Dußlingern gut an – und auch die kulinarischen Highlights ließen die Münder wässrig werden. Bernd Weisschuh, Koch aus Leidenschaft und Kenner der indischen Kochkunst, verbrachte den kompletten Freitag mit seiner Frau Elvira in der Küche, um Hähnchen Byiriani und Gemüse-Safran-Reis aus sieben Kilo Reis, sechs Kilo Hühnchen und zwei Kilo Gemüse zuzubereiten. Die Aula duftete in der Filmpause intensiv nach Nelken, Zimt und Kardamom. Zum Nachtisch hatte Ute Berger Halbmondkekse nach persischem Rezept gebacken. Die Köche hatten mit 80 Gästen gerechnet. Die rund 40 Anwesenden freute das: Sie konnten sich die mitgebrachten Tupperschüsseln ganz nach schwäbischer Art nach dem Film für das spätere Nachtmahl füllen.
Organisator Günter Eisenhardt und seine Mitstreiter hatten mit „Ein Mann namens Ove“ den passenden Film für die Bürgerstiftung gefunden: „Uns sprach die Botschaft des Films an, denn die trifft genau das Motto unserer Bürgerstiftung: Miteinander – Füreinander“, so Eisenhardt. Ursula Barthlen freute sich über die vielen bekannten Gesichter: „Im Grunde kennen wir uns hier alle, das ist alles sehr schön familiär. Aber wir freuen uns auch immer über neue Gesichter bei der Bürgerstiftung und können jede hilfreiche Hand gebrauchen.“ joc