An zwei Tagen Ende August waren insgesamt 19 begeisterte Jungen und Mädchen auf der Suche nach einem versteckten Schatz in Dußlingen.

Für das Angebot im Ferienprogramm hatte die Bürgerstiftung Dußlingen eine eigene Geocaching-Runde mit sieben Verstecken entwickelt, die von den Kindern mit GPS-Empfänger, Ortsplan und Kompass aufgespürt werden mussten.

Geocaching ist eine Art Schatzsuche bei der mit moderner GPS-Technik, „Caches“, also Verstecke ausfindig zu machen sind.

 

Teamarbeit, Pfiffigkeit und Geschick waren gefordert, um am jeweiligen Versteck die Aufgaben zu lösen und so die Koordinaten für den nächsten aufzuspürenden Cache ausfindig zu machen.

Es mussten kleine Puzzleteile zusammengefügt, Enten aus dem Hanneslebrunnen geangelt oder Buckelquader im Schloßhof gezählt werden.

Einen ganzen Mittag waren die Schatzsucher zu Fuß durch Dußlingen unterwegs.

Auf ihrem Weg durch den Ort, und insbesondere an den Verstecken, erfuhren die Kinder manches Wissenswerte über Dußlingen und seine Ortsgeschichte.

Einer der Höhepunkte in der Runde durch Dußlingen war das gemeinsame Wiegen der Kindergruppen im alten Waaghäusle, wo das Ehepaar Möck spannend erzählte, wie hier früher Kühe, Schweine oder auch schwere Fuhrwerke und Fahrzeuge gewogen wurden.

Ganz besonderes Interesse zeigten die Kinder bei der Besichtigung der Ölmühle Dußlingen. Claus und Christian Steinhilber erklärten an den Maschinen, wie die verschiedenen Speise-Öle hergestellt und verpackt werden.

Für eine Gruppe war es ganz spontan sogar möglich, einen Gang durch das dunkle  Kellergewölbe im Schloß zu machen und zu erfahren, was man sich hier über den Spukgeist „Grea-Deiffele“ erzählt.

Als krönender Abschluss wurde am letzten Versteck an der Steinlach die hölzerne Schatztruhe geborgen. Sie wurde mit einem Leiterwagen durch den Ort zurück zum Ausgangspunkt gebracht und dort am Feuer bei gegrillten Würstchen und Stockbrot geplündert.